Get Adobe Flash player
Start Entwicklungsansatz Stand der Technik

Umformmaschinen, wie mechanische sowie hydraulische Pressen, übernehmen einen Großteil der Arbeit bei der Herstellung verschiedenster Bauteile. So werden beispielsweise Karosseriebauteile für die Automobilindustrie auf großen Transferpressen hergestellt. Hydraulische Pressen finden vor allem bei komplexen Tiefziehteilen oder bei der Herstellung von durch Innenhochdruck umgeformten Bauteilen Anwendung. Die Ansprüche der Umformtechnikanwender haben sich jedoch angesichts des steigenden Termin- und Kostendruckes sowie der hohen Energiepreise im Laufe der letzten Jahre erheblich gewandelt. Die Frage nach alternativen, kostengünstigen Pressensystemen für die Umformung von metallischen und nichtmetallischen Teilen wird immer häufiger gestellt. Zum Aufbringen der erforderlichen Zuhalte- und Umformkräfte, die im Bereich zwischen 5 MN und 100 MN liegen können, werden derzeit üblicherweise Großpressen verwendet. Infolge der großen Eigenmassen und der benötigten Bauhöhen sind erhebliche Aufwendungen für das Fundament und den Standort erforderlich. Zudem erfolgt der Antrieb der Hydrauliksysteme dieser Pressen im Normaldruckbereich, wodurch infolge der dabei erforderlichen großen Kolbenflächen und großen hydraulischen Fluidströme hohe Anschlussleistungen und große hydraulische Verluste verbunden sind. Folgende entscheidende Nachteile können bei Aufbau normaler hydraulischer Pressensysteme angesehen werden

  • Komplexe Anlagentechnik, sehr hohe Investitionskosten (Bsp. 2000 kN Presse ca. 2.000.000 EUR)
  • Fundament sowie hohe Hallen notwendig
  • Hoher Energiebedarf (bis zu 350 kW Anschlussleistung)
  • Hohe Stückkosten bei kleinen Losgrößen
Diese Nachteile können durch ein innovatives Pressenkonzept kompensiert werden, welches es ermöglicht, eine Leichtbaupresse, angepasst an den jeweiligen Anwendungsfall, dem Markt zur Verfügung zu stellen.

Copyright © %YEAR%. All Rights Reserved.